
DNA-Profil zur Identitätsbegutachtung bei Hund
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Bestimmung des genetischen Profils bei Hunden
Bei Untersuchung des genetischen Profils ziehen wir Blutproben vor. Die Analyse ist sehr empfindlich auf die DNA-Qualität. Eine Abstrichprobe kann auch benutzt werden, aber die Abstriche müssen sehr gut gemacht werden. Falls wegen schlechter Qualität des Abstrichs ein neuer Abstrich und Prüfung wiederholt werden müssen, wird die wiederholte Analyse dem Kunden in Rechnung gestellt.
Die Bestimmung des genetischen Profils bedeutet einen Satz von genetischen Markern zu bestimmen, die für das gegebene Individuum charakteristisch und unverwechselbar sind (z.B. wie Fingerabdrücke bei Menschen). Nach dem genetischen Profil kann ein Individuum eindeutig identifiziert werden.
Zur Bestimmung des genetischen Profils werden tandemartige Wiederholungen einer bestimmten Sequenz (STR) benutzt. Diese Wiederholungssequenzen, die auch Mikrosatteliten genannt werden, sind eine Klasse der genetischer Marker, die aus tandemartigen Wiederholungssequenzen mit zwei bis sieben Basispaaren bestehen. Die Allelen des STR-Lokus ändern sich nach der Zahl der Wiederholungen des gegebenen Sequenzmotivs. Wegen des hohen Polymorphismus (Informativität) und Mendelschen Vererbung wurden die Mikrosatteliten zu geeigneten genetischen Markern, für das Studium der Diversität, Vaterschaftsprüfungen und genetischen Identität.
STR-Allelen werden mit Hilfe der Multiplex Polymerase-Kettenreaktion ermittelt (PCR-polymerase chain reaction). Einer der Primer jedes Paares wird am 5´-Ende mit einem Fluoreszenzfarbstoff gekennzeichnet. Die Fragmente werden in einem elektrophoretischen Ansatz unter Verwendung eines automatischen elektrophoretischem Gerät verteilt und nachgewiesen.
Aus der Sicht der Profiluntersuchungen sind zwei Hauptmethoden möglich:
Marker nach ISAG - International Society of Animal Genetics
Marker nach AKC - American Kennel Club
Diese zwei Methoden unterscheiden sich vollkommen in den zu bestimmenden Markern und auch deren Ergebnisse sind nicht gegenseitig kompatibel. Zum Beispiel, falls das genetische Profil eines Elternteils nach AKC und des Nachkommens nach ISAG bestimmt wird, kann die Paternität durch Vergleich der Ergebnisse nicht bestimmt werden. Zum Gegenteil, falls das genetische Profil des Elternteils und des Abkömmlings nach dem gleichen Prinzip bestimmt wird, ist es möglich die Paternität durch Vergleich der Ergebnisse zu bestimmen, ohne das weitere Analyse nötig ist.
Die ISAG-Methode ist mehr in Europa eingeführt und wird von FCI empfohlen, und bei dieser Methode werden mehrere Marker als bei AKC-Methode bestimmt. Die AKC-Methode wird mehr in Amerika durchgesetzt.
Genomia arbeitet nach ISAG und in den Jahren 2011/2012 nimmt das Labor an den Internationalen Vergleichsprüfungen ISAG teil. Seit Februar 2012 hat die Methode der Bestimmung des genetischen Profils bei Hunden neue Akkreditierung nach ISO 17025, erteilt von CIA (Tschechisches Institut für Akkreditierungen).
Das Labor garantiert Bestimmung von mindestens 14 aus den 19 folgenden Markern: AHTk211, CXX279, REN169O18, INU055, REN54P11, INRA21, AHT137, REN169D01, AHTh260, AHTk253, INU005, INU030, Amelogenin, FH2848, AHT121, FH2054, REN162C04 AHTh171 a REN247M23. Diese Marker sind in dem empfohlenen Panel nach International Society for Animal Genetics (ISAG) enthalten.
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