Prüfung von Hunden: PK deficiency beim Zwergschnauzer

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Pyruvatkinase-Mangel beim Zwergschnauzer

Der Pyruvatkinase-Mangel verursacht eine erbliche hämolytische Erkrankung, die nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen und Katzen vorkommt.

Die Pyruvatkinase (PK) ist ein Schlüsselenzym der anaeroben Glykolyse. Ein Mangel dieses Enzyms führt zu einer unzureichenden ATP-Produktion, was zur Lyse der Erythrozyten oder zu deren vorzeitiger Zerstörung in der Milz führt. Der erhöhte Abbau roter Blutkörperchen äußert sich klinisch als Anämie. Die Lebensdauer der Erythrozyten bei Hunden beträgt etwa einen Monat; bei PK-Mangel ist sie auf wenige Tage verkürzt. Zu den begleitenden Symptomen gehören allgemeine Schwäche, erhöhte Herzfrequenz, blasse Schleimhäute, Leberfunktionsstörungen, Hepatomegalie, Splenomegalie, Belastungsintoleranz und Gewichtsverlust.

Die ersten klinischen Symptome treten bereits bei jungen Hunden auf. Heterozygote Hunde (Mutationsträger) sind in der Regel asymptomatisch, obwohl sie etwa die Hälfte der normalen Pyruvatkinase-Aktivität aufweisen.

Die ursächliche Mutation beim Zwergschnauzer ist c.975G>T im PKLR-Gen, das die Pyruvatkinase kodiert. Die Mutation wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass sich die Krankheit nur bei Individuen entwickelt, die das mutierte Gen von beiden Elternteilen erben; diese werden als P/P (positiv/positiv) bezeichnet. Träger des mutierten Gens (N/P, d. h. negativ/positiv) sind klinisch gesund, können die Krankheit jedoch an ihre Nachkommen weitergeben. Bei der Verpaarung zweier heterozygoter Tiere (N/P) sind theoretisch 25 % der Nachkommen vollständig gesund, 50 % Träger und 25 % betroffen (P/P).

Da die klinischen Symptome leicht mit anderen Stoffwechselstörungen verwechselt werden können, ist das Testen auf verantwortliche Mutationen bei Hunderassen eine geeignete Methode zur genauen Diagnose eines Pyruvatkinase-Mangels.

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Reference:

Ma, T.Y., Kuo, C.J., Liu, P.C. : From mutation to manifestation: Evaluation of a PKLR gene truncation caused by exon skipping in a Schnauzer terrier. Animals (Basel) 15:3634, 2025. Pubmed reference: 41463922

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