Säugetier Sexbestimmung

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Übliche Untersuchungszeit (Arbeitstage): 14 Tage
Preis pro Prüfung: 49.00 $ ohne MwSt

Bestimmung des Geschlechts bei Säugetieren

Genomia führt laufend Tests zur Geschlechtsbestimmung bei Säugetieren durch – zur Bestellung des Tests klicken Sie auf den Link der gewünschten Art. Falls Sie den bestimmten Link nicht finden, bestellen Sie hier. Wenn Sie die gewünschte Art, die sie interessiert, nicht finden, wenden Sie sich bitte an uns.

Die Liste der verfügbaren Tests des Geschlechts bei Säugetieren

Wie ist es mit der Geschlechtsgenetik bei Säugetieren?

Das Geschlecht der Säugetiere ist genetisch bedingt. Wenn das Weibchen anders als das Männchen aussieht, werden die Tiere als geschlechtlich dimorph bezeichnet. Neben dem unterschiedlichen Geschlecht unterscheiden sich die dimorphen Individuen auch in sekundären Merkmalen, wie z.B. Färbung, Größe, Formabweichungen. Bei Gattungen ohne geschlechtlichen Dimorphismus oder mit weniger ausgeprägten Dimoprhismus wie bei den Jungtieren kann zur Bestimmung des Geschlechtes die Genetik genutzt werden. Der Hauptvorteil der Geschlechtsbestimmung durch molekulargenetische Methode besteht darin, dass das Tier durch keine invasiven Geschlechtsuntersuchungen gestresst wird. Die genetische Prüfung ist schnell, erreichbar und zuverlässig.

Allgemein haben die Säugetiere Geschlechtschromosomen X und Y. Bei Plazentatieren einschl. Menschen entwickelt sich das männliche Geschlecht durch dominante Wirkung des Geschlechtschromosoms Y. Das Chromosom Y enthält ca. 1400 Gene und gehört zu den mittelgroßen Geschlechtschromosomen der Säugetiere (~155 Mb). Am Chromosom X befinden sich nicht nur Gene, die für Entwicklung des Geschlechts und für die Reproduktion verantwortlich sind, aber auch für die Gehirnfunktion verantwortliche Gene. Im Gegenteil ist z.B. das menschliche Chromosom Y kleiner als das Chromosom X und enthält nur ungefähr 45 aktive Gene. Das Chromosom Y trägt insbesondere spezifische Gene, die die Entwicklung des männlichen Geschlechts bei den XY-Embryonen bewirken – einer dieser Gene ist SRY Gen (der geschlechtsbestimmende Faktor Y). Die Geschlechtschromosomen bei den Säugetieren haben sich offensichtlich aus einem üblichen Chromosomenpaar unseres gemeinsamen Vorfahren unabhängig von den Vogelchromosomen Z und W entwickelt.

Die primitiven eierlegenden Säugetiere (Prototheria) haben größere Anzahl von Geschlechtschromosomen. Die Weibchen des Schnabeltieres haben 5 X-Chromosomen und das Männchen hat gleiche Anzahl der Y-Chromosomen.

Das Geschlecht eines Individuums kann im Laufe der Embryonalentwicklung entweder durch genetische Faktoren, oder in einigen Fällen, durch environmentale Faktoren beeinflusst werden. Dieser Erscheinung kommt z.B. auch bei Kriechtieren vor, wo das Geschlecht durch die Temperatur während der Inkubationszeit der Eier bestimmt wird.

Die SRY-Gene (geschlechtsbestimmender Faktor Y), ZFX/Y (Zinc-Finger-Protein), AMELX und AMELY (Amelogenin) sind Gene, die zur Bestimmung des Geschlechts durch die Methode der Molekulargenetik bei Menschen und Plazentatieren verwendet werden.

Bei primitiven Säugetieren werden spezifische Bereiche von Autosomen, durch welche sich die beiden Geschlechter unterscheiden, verwendet. Das Geschlecht kann direkt durch Sequenzanalyse bestimmt werden oder wird die Bestimmung der Längenfragments-Polymorphismen (RFLP) verwendet.

Sehr oft wird die Anwesenheit des gattungsspezifischen SRY-Gens oder der Unterschied in der Sequenz der AMELX und AMELY festgestellt. Gene für Amelogenin und ZFX/Y zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich sowohl am X-Chromosom als auch am Y-Chromosom befinden und unterscheiden sich voneinander durch die Änderungen in der Sequenz.

Mammalia, Säugetiere

Genomia führt die Geschlechtsuntersuchung bei vielen Säugetierarten durch. Nachfolgend in der Übersicht der Säugetiere finden Sie in fetter Schrift angeführte Tierarten, bei welchen Sie die Geschlechtsuntersuchung bestellen können. Falls Sie die Tierart, für welche Sie sich interessieren, nicht finden, wenden Sie sich bitte an uns. Preis auf Anfrage.

Prototheria (egg-laying mammals)

  • Monotremata
    • Ornithorhynchidae
    • Tachyglossidae (echidnas)
      • Australian echidna (Tachyglossus aculeatus)

Theria

  • Boreoeutheria
    • Euarchontoglires
      • Dermoptera (flying lemurs)
      • Rodentia (rodents)
        • Castoridae (beaver)
      • Lagomorpha (lagomorphs)
      • Primates
      • Scandentia (tree shrews)
    • Laurasiatheria
      • Carnivora (carnivores)
        • Caniformia
          • Canidae (dog, coyot, wolf, fox)
            • coyote (Canis latrans)
            • gray fox (Urocyon cinereoargenteus)
            • red fox (Vulpes vulpes)
            • domestic dog (Canis familiaris)
            • maned wolf (Chrysocyon brachyurus)
          • Mustelidae
            • American mink (Mustela vison)
            • Ermine or stoat (Mustela erminea)
            • Eurasian otter (Lutra lutra)
            • Eurasian badger (Meles meles)
            • European pine marten (Martes martes)
          • Ursidae (bears)
            • brown bear (Ursus arctos)
            • polar bear (U. maritimus)
            • American black bear (U. americanus)
            • Asiatic black bear (U. thibetanus)
            • Malayan sun bear (Helarctos malayanus)
            • sloth bear (Melursus ursinus)
            • spectacled bear (Tremarctos ornatus)
            • giant panda (Ailuropoda melanoleuca)
        • Feliformia
        • unclassified Carnivora
      • Cetartiodactyla (whales, hippos, ruminants, pigs, camels etc.)
        • Cetacea (whales)
        • Hippopotamidae
          • hippotatamus (Hippotatamus amphibius)
        • Ruminantia
        • Suina
        • Tylopoda
        • unclassified Cetartiodactyla
      • Chiroptera (bats)
      • Insectivora (hedgehogs, shrews, moles and others)
      • Perissodactyla (odd-toed ungulates)
        • Equidae (horses)
        • Rhinocerotidae (rhinoceroses)
        • Tapiridae (tapirs)
        • Unclassified Perissodactyla
      • Pholidota (pangolins)
  • Metatheria (marsupials)
    • Dasyuromorphia
    • Didelphimorphia
    • Diprotodontia
    • Microbiotheria
    • Notoryctemorphia
    • Paucituberculata
    • Peramelemorphia

Referenz:

Aasen E, Medrano JF (1990) Amplification of the ZFY and ZFX genes for sex identification in humans, cattle, sheep and goats. Biotechnology (N Y) 8(12):1279–1281. doi:10.1038/nbt1290-1279

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