Prüfung von Katzen: Genetische Blutgruppe

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Bei Katzen sind 3 serologischen Blutgruppentypen bekannt - Gruppe A, B und selten auftretende Gruppe AB.

Gruppe A tritt am häufigsten auf - zwischen die Rassen, bei denen nur die A-gruppe auftritt gehören siamesische Katze, burmesische Katze, russische Blaukatzen, Ocicat-Katze und Orientalisch Kurzhaarkatzen (Quelle Leslie A Lyons). Rassen mit häufigstem Auftritt der Blutgruppe B sind exotische Katzen, britische Kurzhaarkatzen, Cornish Rex und Devon Rex. Der Auftritt der Blutgruppe AB ist unter 1 %. Es werden auch geographische Unterschiede im Auftreten der Blutgruppen bei den Katzenrassen beschrieben.

Die Katzenantigene sind bekannt. Mit der Blutgruppe A wird die N-Glykolylneuraminsäure (NeuGc) und mit der Blutgruppen B die N-Azetylneuraminsäure (NeuAc) assoziiert. Das CMAH-Gen kodiert das Enzym Zytidinmonophosphat-N-Azetylneuramin Hydroxylase, welches die Umwandlung der NeuAc auf NeuGc katalysiert. Die Genmutationen im CMAH verursachen die Blutgruppen A und B (Bighignoli et al. 2007).´

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Methoden der Blutgruppenbestimmung bei Katzen

Sehr häufig werden die Blutgruppen aufgrund der Anwesenheit der Antikörper in Blutprobe der Katze bestimmt. Dazu wird meistens kommerziell zugängliches Indikationspapier verwendet. Der Test ist relativ schnell und billig und kann zwischen den Blutgruppen A, B und AB unterscheiden.
Eine weitere mögliche Methode ist Feststellung der Anwesenheit der Mutation im CMAH-Gen, die für den Allel b verantwortlich ist (über Allel „b" wird weiter unter gesprochen). Bei dem genetischen Blutgruppentest handelt es sich um Bestimmung der Anwesenheit / Nichtanwesenheit der Mutation und deswegen kann diese Untersuchung nicht nur aus der Blutprobe sondern auch aus dem Abstrich der Mundhöhlenschleimhaut der Katze ausgeführt werden.

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Prinzip der genetischen Bestimmung der Anwesenheit / Nichtanwesenheit des Allels b

Die mit Blutgruppe B zusammenhängenden Mutationen wurden im CMAH-Gen, welches das Enzym Zytidinmonophosphat-N-Azetylneuramin-Hydrolase kodiert, entdeckt. Es wurden die folgenden genetischen Varianten (G-108A, G-217A, C-371T, A-468G, G-539A und 18 bp Insertion in Position -53 im 5´nicht translatierten Bereich des CMAH-Gens) gefunden, die zur Störung der normalen Genfunktion führen. Die Mutationen verursachen die Prädominanz der NeuAc und wurden im homozygoten Zustand bei Hunden mit Blutgruppe B nachgewiesen (Bighignoli 2007).

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Möglicher Genotyp - Phänotyp (serologische Blutgruppe):

A/A - Blutgruppe A
A/ aab - Blutgruppe A
A/b - Blutgruppe A
aab/b - Blutgruppe AB
aab/ aab - Blutgruppe AB
b/b - Blutgruppe B

Hinweis: Die Blutgruppe AB ist unterschiedlich als die Blutgruppen A und B kodiert!

Die Ergebnisse der molekulargenetischen Prüfung für Bestimmung der Anwesenheit / Nichtanwesenheit des Allels b:

  • non-b/non-b - Katze, bei welcher kein Allel b bestimmt wurde, serologische Blutgruppe A oder AB
  • non-b/b - Überträger des Allels kleines b, serologische Blutgruppe A oder AB
  • b/b - Katze mit beiden Allelen b, serologische Blutgruppe B

Der genetische Test eignet sich nicht für Katzen der Rasse Ragdoll und Türkisch Angora.

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Warum ist es gut die Blutgruppe Ihrer Katze zu kennen?

Die Kenntnis der Blutgruppe bei Katzen ist wichtig im Falle, dass eine Transfusion nötig ist, und bei neonataler Isoerythrolyse bei neugeborenen Kätzchen.

Für die Katzenzüchter ist es wichtig die Blutgruppe und die mit ihr zusammenhängenden Alo- Antikörper zu kennen, da sie bei den neugeborenen Kätzchen eine inkompatible Reaktion - neonatale Isoerythrolyse (NI) verursachen können. Die Kätzchen werden ohne die Alo- Antikörper geboren und diese Antikörper werden erst im Laufe des Lebens aufgebaut und erst ab 6-8 Woche des Alters nachgewiesen und den vollen Titer erreichen sie erst im 3. Monat. NI kann bei Kätzchen auftreten, die von einer Katze mit Blutgruppe B, die sich mit einem Kater mit Blutgruppe A verpaarte, geboren wurden. Das Risiko entsteht für neugeborene Kätzchen mit Blutgruppe A. Unmittelbar nach der Geburt werden die Kätzchen mit Kolostrum ernährt, aus welchem sie die Anti-A-Antikörper der Mutter aufnehmen, die dann die Destruktion der eigenen Erythrozyten des Neugeborenen verursachen. In einigen Stunden entwickelt sich eine hämolytische Krankheit, die mit dem Tod des Kätzchens enden kann. Zwischen die begleitenden Symptome gehören z. B. Erlöschung des Saugreflexes, Apathie, Unruhigkeit, Ikterus, braun gefärbtes Urin. Die Hauptprävention ist Feststellung der Blutgruppe der Katze und des Katers, mit welchen sie gepaart wird.

Zitation:

Bighignoli B., Niini T., Grahn R. A., Pedersen  N. C., Millon L. V., Polli M., Longeri M., Lyons  L. A.: Cytidine monophospho-N-acetylneuraminic acid hydroxylace (CMAH) mutations associated with domectic cat AB blood group.

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